Allgemeine Geschäftsbedingungen.

  1. Diese Zahlungsbedingungen gelten für die Gesundheitsleistungen, die in der Praxis eines Podologen erbracht werden.                                        Die Zahlungsbedingungen sind Bestandteil eines Behandlungsvertrags und werden dem Patienten vor einem Vertrag oder bei dessen Abschluss zur Verfügung gestellt.
  2. In den vorliegenden Zahlungsbedingungen wird gegebenenfalls unter Patient auch dessen gesetzlicher Vertreter verstanden.
  3. Die Kosten für Behandlungen werden anhand des geltenden Tarifverzeichnisses berechnet, das von der niederländischen Gesundheitsbehörde Nederlandse Zorgautoriteit (NZa) bestätigt wurde. Technische Kosten werden getrennt in Rechnung gestellt.
  4. Wenn ein Patient einen Termin nicht wahrnehmen kann, hat er ihn spätestens 24 Stunden vorher abzusagen. Sagt der Patient den Termin nicht oder nicht rechtzeitig ab, kann der Podologe die eingeplante Zeit in Rechnung stellen, wenn in dieser Zeit keine anderen abrechenbaren Leistungen erbracht werden konnten. Wenn dem Patienten die eingeplante Zeit in Rechnung gestellt wird, handelt es sich dabei um einen angemessenen Prozentsatz (0–100 %) des Betrags, der für die beabsichtigte Behandlung angefallen wäre.
  5. Vor jeder umfassenden bzw. entscheidenden Behandlung wird der Patient unmissverständlich und auf Verlangen schriftlich über die Behandlung (Art, Ziel, Folgen, Risiken, eventuelle Alternativen und Aussichten), über das veranschlagte Honorar sowie über den veranschlagten Betrag für technische Kosten informiert. Der Patient wird ebenfalls informiert, wenn es bei der Behandlung zu Komplikationen kommt, bei Überschreitung der Behandlungsdauer und/oder bei Überschreitung der veranschlagten Kosten um mehr als 15 %, wenn es sich dabei nicht um eine zwischenzeitliche Änderung der Tarife durch die niederländische Gesundheitsbehörde NZa handelt. Die für eine Behandlung veranschlagte Behandlungsdauer dient lediglich als Richtwert; aus ihr können keinerlei Rechte abgeleitet werden.
  6. Eventuelle Fragen zur Rechnung hat der Patient innerhalb von vierzehn Tagen nach Rechnungsdatum telefonisch an Direct Pay Services  zu richten unter +31 (0)88 – 900 6666.
  7. Die Kosten für die Behandlung eines Patienten unter 16 Jahren haben die gesetzlichen Vertreter zu tragen. Ein Patient im Alter von 16 oder 17 Jahren hat die Kosten für seine Behandlung selbst zu tragen, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter haben schriftlich bestätigt, dass sie die Kosten übernehmen.
  8. Wenn auf der Rechnung kein Vermerk über eine Erstattung der Kosten durch eine Krankenversicherung erscheint, kann der Patient die Rechnung an die Krankenversicherung schicken. Je nach abgeschlossener Krankenversicherung wird dem Patienten die podologische/podotherapeutische Behandlung erstattet. Die Versicherungsbedingungen kann der Patient in seinem Versicherungsvertrag nachsehen.
  9. Direct Pay Services hat das Recht, die Rechnung nach Möglichkeit direkt von einer Krankenversicherung einzuziehen.
  10. Bei Direct Pay Services gilt eine Zahlungsfrist von vierzehn Tagen. Diese Zahlungsfrist ist verbindlich, auch wenn die Rechnung dem Patienten von der Krankenversicherung (noch) nicht erstattet wurde.
  11. Wenn der Patient nicht innerhalb von vierzehn Tagen nach Rechnungsdatum bezahlt hat, ist er auch ohne zusätzliche Zahlungsaufforderung oder Mahnung in Verzug. Ab diesem Zeitpunkt hat der Patient Zinsen in Höhe von 0,75 % pro Monat oder Teil eines Monats zu zahlen. Der Patient erhält eine Zahlungserinnerung.
  12. Wenn der Patient nicht innerhalb von vierzehn Tagen nach Datum der Zahlungserinnerung bezahlt hat, erhält er eine zweite Zahlungserinnerung über den Hauptanspruch. Ab diesem Zeitpunkt hat der Patient Zinsen in Höhe von 0,75 % pro Monat zu zahlen.
  13. Wenn der Patient nicht innerhalb von vierzehn Tagen nach Datum der zweiten Zahlungserinnerung bezahlt hat, kann Direct Pay Services Inkassomaßnahmen einleiten.
  14. Sämtliche außergerichtlichen Inkassokosten, die im Zusammenhang mit der Einziehung der in Rechnung gestellten Beträge stehen, werden dem Patienten in Rechnung gestellt. Die außergerichtlichen Inkassokosten sind gesetzlich geregelt und betragen mindestens € 40,– (einschließlich Mehrwertsteuer). Auch die Kosten für ein eventuelles Gerichtsverfahren können zulasten des Patienten gehen.
  15. Eine Zahlung durch den Patienten dient an erster Stelle einer Minderung der Kosten, anschließend zu einer Minderung der Zinsen und schließlich zu einer Minderung des Hauptanspruchs.
  16. Bei Zahlungsverzug hat der Podologe das Recht, eine weitere Behandlung auszusetzen bzw. diese nur gegen Barzahlung durchzuführen, es sei denn, der Umfang des Zahlungsverzugs, die Notwendigkeit einer Behandlung bzw. die gebotene Dringlichkeit sprechen dagegen.
  17. Die Zahlungsverpflichtung wird nicht ausgesetzt, wenn der Patient die Rechnung und/oder die Behandlung formal beanstandet, es sei denn, der Podologe erklärt sich mit der Aussetzung der Zahlungsverpflichtung einverstanden.
  18. Die Zahlungsverpflichtung erlischt nicht, wenn der Patient den Behandlungsvertrag kündigt oder den Podologen ersucht, mit der Behandlung zusammenhängende Informationen und Angelegenheiten einem anderen zu übertragen.
  19. Wenn Bestimmungen in diesen Zahlungsbedingungen nichtig oder anfechtbar sind, bleibt die Geltung der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

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